The-Kingfishers

Angeln in Hamburg und Umgebung

Der schöne Mai

Nach der ersten erfolgreichen Tour Anfang Mai ging es zum Ende des Monats wieder auf den See. Wir wollten ausschließlich auf Hecht fischen. Tobi hatte leider keine Zeit und da mein Arbeitskollege Sebastian und ich spontan Urlaub hatten konnten wir eine Tour unter der Woche machen. Morgens war es noch recht frisch und bewölkt aber die Hechte hatten anscheinend Bock. Nach einem Blitzstart mit einem lütten 50er kamen in den ersten Stunden auch einige bessere Fische an Bord.

Sebastian legte gut vor, ich hatte einige Aussteiger und einen Lütten.
Das Wetter wurde auch freundlicher und der Wind schlief fast völlig ein. Mittlerweile war es später Vormittag und wir waren an unserem Hauptziel, einem großen Gebiet mit vielen Krautfeldern, angekommen. Entgegen allen Erwartungen passierte hier allerdings rein gar nichts. Nach über zwei Stunden am Spot und einigen langen Driften und diversen Köderwechseln fuhren wir nochmal an den Rand des Krautfeldes zum tiefen Wasser und ließen uns vom Freiwasser langsam ins Flache driften. Kurz nach den ersten Krautkontakten hing dann irgendetwas an meinem Gummifisch. Einen spürbaren Biss gab es nicht. Ich dachte anfangs an eine große Ladung Wasserpflanzen die sich dann allerdings einfach weigerte an die Oberfläche zu kommen. Was dann folgte war der bisher spannendste Hechtdrill den ich bisher hatte. Nach etlichen starken Fluchten und einem Tanz rund ums Boot konnte Sebastian dann nach gut fünf Minuten einen absoluten Traumfisch in den viel zu kleinen Kescher bugsieren.
Wie sagte Sebastian noch morgens… scheisse ich hab den großen Kescher vergessen.
Mein neuer Pb mit 123cm. An einer leichten 35g Rute absolut grenzwertig. Ich hab gefühlt 1000 Gebete während des Drills gesprochen es möge doch bitte alles halten.

Nach diesem Fisch war ich heiß und fing zwei Würfe später den nächsten.

und paar Minuten später dann noch einen. Etwas dreist kam ich mir dann doch schon vor 🙂

Bei Sebastian tat sich gar nichts und ich bot ihn einen meiner Gummifische an.
Und dann legte Sebastian los.

Er fing 5 oder 6 Hechte innerhalb den nächsten Stunden und ich durfte nur noch zugucken. Als wenn ein Schalter umgelegt wurde lieferte das Gebiet das wir vorher schon ausgiebig befischt hatten mit einem mal jede Menge Action.

Und richtig gute Fische waren dabei. 86er.
82er
Und genau 90.

zum späten Nachmittag ließen die Bisse merklich nach. Ich konnte am Abend noch meinen ersten Barsch des Jahres erwischen .

Genau 40 und total dürr.

Zum Abend frischte der Wind ordentlich auf und Sebastian konnte noch zum Abschluss eine dritte fangen.

Ich bin immer noch baff und habe beim erstellen dieses Beitrags ein breites Grinsen im Gesicht. Was ein Tag, was ein Fisch. Ich bin so dankbar endlich einen solchen Fisch fangen zu dürfen. Aber da geht doch noch mehr 😉

tight lines, Daniel

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