The-Kingfishers

Angeln in Hamburg und Umgebung

Auf ein neues!

Und wieder ging es zu unserem Hausgewässer, einem großen Binnensee. Durch die frühe Algenblüte dieses Jahr, ist das Gewässer besonders trüb, trüber als wir es gewohnt sind. Deswegen funktioniert unserer Meinung nach die Krautangelei nicht soo gut. Wir starteten früh morgens unsere übliche Runde und befischten Stellen so zwischen 2 und 4 m. Dort passierte nicht viel, bis auf ein paar kleine Barsche.

Angekommen am ersten Krautfeld gefiel uns die Trübung des Wassers nicht und wir fuhren ohne Fisch zu einem Barschberg um zu gucken, ob das ein paar hungrige Fische zu finden sind. Wir ankerten an der 5-6 m Kante und fischten runter, rauf und parallel. Da gab es zumindest ein paar Barsche und einen kleineren Hecht.

Wir hatten eigentlich den Plan unsere übliche Runde zu machen, doch uns gefiel die Wassertrübung überhaupt nicht. Wir mussten überlegen, was wir machen und wo wir hinfahren. Wir entschlossen uns die Seeseite zu wechseln, mit der Hoffnung das auf Windabgewandten Seite das Wasser klarer ist. Dabei fuhren dabei noch über einen großen Berg, auf dem absolut kein einziger Fisch stand. Aus unseren vorigen Touren dieses Jahr sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir die meisten Fische nicht direkt im Kraut, sondern kurz davor an den 3-6 m Kanten gefangen haben. Die Drift passte und so war unser Plan, die komplette Seeseite zu befischen und immer wieder die Kante zum flachen zu befischen. Wir kamen an eine kleine Bucht an und die erste Drift sorgte gleich für ein paar Barsche.

In der kleinen Bucht schien Fisch zu stehen und mein Ziel war eigentlich ganz klar der Barsch, doch wie wir schon aus der Vergangenheit wissen, heißt das nicht, dass nicht jederzeit ein guter Fisch einsteigen kann. Und so war es dann auch wieder, auf den kleinen Jig Spinner kam direkt unter dem Boot ein harter Biss. Die Rute war krumm und ein toller Drill begann. Nach ein paar Minuten war der Fisch im Kescher und in meinen Händen. Unfassbar! Genau die richtige Entscheidung gewesen auf die andere Seite zu fahren, die Mühe hat sich gelohnt. 108 cm!

Wir fischten die fast die komplette Seeseite runter, aber leider kam keine weitere Hechtgranate. Wir entschlossen uns, weiterzufahren. Doch auf einmal wurde das Wasser wieder extrem trübe. Nach eine paar Überlegungen entschieden wir uns doch wieder zurück ins klarere Wasser zu fahren. Dort konnten wir dann auch noch ein paar Barsche und Hechte fangen. Ein gelungener Tag mit einem Traumfisch und einigen Fischen. Daniel hatte zwar wieder extrem viele Fehlbisse, aber dafür war das Endergebnis jedenfalls Stückzahl mäßig ausgeglichen. Jeder hatte genau 20 Fische gefangen.

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