The-Kingfishers

Angeln in Hamburg und Umgebung

Selfie Time!

Entweder hatte ich keine Zeit , das Wetter spielte nicht mit oder Daniel hatte keine Zeit. Also war ich mal wieder auf mich alleine gestellt. Vom Fischer erfuhr ich das die Barsche wohl schon auf 10m stehen. Ich probierte es trotzdem morgens im flachen und an der Krautkante zum tiefen. Leider ohne Erfolg und ohne Fische auf dem Echolot zu erkennen. Also fuhr ich tiefer und fand auch gleich einige Schwärme. Aber ich denke, es war noch zu früh am Tag und die Fische reagierten überhaupt nicht. Ich suchte also erstmal weiter und erst gegen Mittag kamen die Fische in Beißlaune. Auf einmal lösten sich die Fische vom Grund und kamen von 10m tiefe bis auf 3m an die Oberfläche hinterher. Das konnte ich immer wieder gut auf dem Echolot beobachten. Doch so recht zu packen wollten sie immer noch nicht. Also probierte ich ein bisschen was aus. Was am Ende am besten funktionierte war den Köder erstmal auf den Grund absinken zu lassen und dann Stufenweise 2-5m über Grund zu Jiggen. Ich wechselte immer wieder in verschiedenen Geschwindigkeiten und wenn ich einen Anfasser hatte, war es oft besser, mit der Rute nach vorne zu gehen oder kurz den Bügel aufzumachen und den Köder einfach an schlaffer Schnur absacken zu lassen, nahm man dann wieder Spannung auf, hing meistens der Fisch dran. Hat man einfach „normal“ weiter gejiggt kam kein weiter Kontakt. Auch die Fische direkt am Boot reagierten am besten auf den Köder, wenn er an schlaffer Schnur runter sauste und wieder aggressiv hochzogen wurde.

Es lief also auf einmal richtig gut und ich konnte an verschiedenen Spots einige Barsche verhaften. Ich probierte dann auch mal einen etwas größeren Köder und versuchte somit etwas die größeren Barsche zu selektieren. Und es klappte prompt und ich konnte einige ende 30er-Barsche überlisten.

Die Barschbox war voll und das große beißen ließ gegen Nachmittag nach. Ich wechselte zum Jigspinner und dabei bekam ich die Bisse nur, wenn der Jigspinner im Mittelwasser an straffer Schnur langsam absank. Beim normalen Jiggen blieb kein einziger hängen. Bei einem Wurf kam ein Biss kurz nach dem Eintreffen auf dem Wasser. Ich dachte erst an einen schönen Barsch aber es kam ein ordentliches Rotauge zum vorschein.

Gegen 17 Uhr war dann wirklich Schluss. Die Fische waren teilweise noch am Platz aber reagierten auf meine Techniken null. Ich probierte es weiterhin aber die Beißzeit war wohl einfach vorbei. Ich war aber höchst zufrieden mit meinem Tag. Insgesamt konnte ich 69 Barsche und 3 kleine Hechte fangen.

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