The-Kingfishers

Angeln in Hamburg und Umgebung

Perch Madness!

Wie lange war das schon her, dass ich mit Fynn fischen war. Viel zu lange! Beruflich und familiärist es nicht immer einfach gemeinsam Zeit zu finden. Also hatten wir uns schon vor Monaten ein Datum gesetzt, wann es denn zusammen losgehen sollte. Über das Wochenende irgendwo hin….Angeln! Samstag ging es los und Sonntagabend wieder zurück. Wir hatten hin und her überlegt, was wir machen aber letztendlich sind wir bei meinem Stammgewässer gelandet. Dieses Jahr lief einfach zu gut. 🙂

Vollgestopft ging es los!

Wir ließen uns nicht stressen und starteten erst Vormittags und hielten auf dem Weg noch beim Angelladen an. Am Campingplatz und am See angekommen, bauten wir erstmal unsere Zelte auf und machten alles startklar. Wir waren erst relativ spät auf dem Wasser. So gegen 13 Uhr sind wir gestartet.
Wir fuhren direkt zum Hotspot vom letzten mal und hofften, dass wir direkt Fische finden und wir nicht so viel rudern müssen. Tja, leider war der Spot wie leer gefegt. Die ganze Bucht wirkte wie ausgestorben. Also fingen wir an, Stellen abzuklappern. Jeder Spot ein paar Würfe, maximal 10min fischen dann weiter. Wenn Fische am Spot sind, merken wir das mit den ersten Würfen, so unser Gedanke. Und dann ging es, von Spot zu Spot.
Und ich war verwundert wie schwer es war fischen zu finden. Jeder Spot leer. Und so vergingen die Stunden. Bis auf einen geschleppten Hecht bekamen wir keinen Fisch zu Gesicht.

Es war ca. 17:15 Uhr unsere Hoffnung war am Schwinden und dann bekam ich einen Barsch-Nachläufer mitten auf dem großen Barschberg, bei 3-4m. Der erste Fischkontakt! Es wurde geankert und sich noch ein paar mal versetzt. Entweder war es die Zeit oder wirklich der Spot. Es lief wie am Schnürchen, ein Barsch nach dem anderen ließ sich fangen. Es kamen immer wieder ganze Trauben hinterher. Wir erlebten ein kurzweiliges und fantastisches Barschangeln.

Yes! und aufnmal haben wir in ca. 2 Stunden über 50 Barsche im Boot! Geil!

Wieder am Campingplatz angekommen. Waren wir mega Happy und mussten uns erstmal um den Fisch kümmern. Dabei formte sich in unseren Köpfen schon der Plan für den nächsten Tag. Einen vollen Tag mit mehr Zeit und wir wussten jetzt an welchem Spot Barsche stehen. Und dann begann der nächste Tag aber nicht mit Barschen.

Ich wollte nochmal die Bucht testen die das ganze Jahr gut war. Und wieder lieferte der Titchbait den Fisch. Kein Barsch, sondern wieder einen Meter Fisch! Unfassbar!
Einfach Hammer! Keine Tour ohne Meter! ;-P

Ansonsten kam aber in der Bucht nichts und wir wollten ja wieder zu unserer Barschstelle, vom Tag davor.
Wir fuhren zurück zum Campingplatz, brachen unsere Zelte ab und fuhren mit dem Boot zu einer anderen Slippe von der wir es nicht so weit zu Rudern hatten. Gegen 11 Uhr waren wir wiede auf dem Wasser und an unserem Spot vom Tag davor. Kein Fisch am Spot!? Hmm sind sie weg? Wo sind sie hin? Oder liegt es an der Zeit? Und erneut, ging es auf die Suche nach den Barschen. Hin und her, auf die andere Seite des Sees und wieder zurück. Doch auch sehr ähnliche Spots lieferten keine Fische.
Dann sah ich in einer kleinen Bucht ein paar Möwen und den Windschatten, der dort war. Einerseits hatte ich in dieser Bucht noch nie großartig was gefangen aber ich wollte es einfach mal probieren ob dort jetzt vielleicht was geht. Wir kamen so gegen 16:30 / 17 Uhr am Spot an. Wir sahen an der Kante und um uns herum super viele kleine Fische. Hier muss doch was gehen. Und gleich die ersten Würfe an der 3-5m Kante brachten Barsche.

Gute Barsche! Viele Barsche! Was war denn jetzt los!

Wir standen auf einmal voll im Fisch. War es die Zeit oder einfach nur wieder der Spot!? Egal, es war ein herrliches Barschangeln. Es hat so gut gebissen, dass ich gar nicht dazu kam den Counter zu betätigen. Man war wirklich im Rausch und wir haben einfach nur gefeiert und uns gefreut.

Ein Barschangeln, wie ich es lange nicht mehr auf Twitchbait erlebt habe. Schöne Größen tolle Bisse und herrliches Wetter!

Gegen ca. 19 Uhr war das wilde Beißen vorbei und unsere Barschkiste randvoll mit schönen leckeren Barschen. Wir haben natürlich nicht alles mitgenommen, wir schätzen, dass wir in den zwei Tagen locker über 100 Barsche hatten.

Never give up! Selbst nach Stundenlagen suchen und erfolglosen fischen, kann sich das Blatt wenden und auf einmal knallts!

Einfach eine super Tour!

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