{"id":969,"date":"2005-05-07T19:10:00","date_gmt":"2005-05-07T19:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.the-kingfishers.de\/?p=969"},"modified":"2023-07-04T14:50:47","modified_gmt":"2023-07-04T14:50:47","slug":"hamburg-goes-belly-boot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/the-kingfishers.de\/?p=969","title":{"rendered":"Hamburg goes Belly Boot"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir sind Hamburger Jungs, wir sind jung, wir sind wild &#8230; und wir sind dumm genug den Fisch an den Orten zu suchen wo uns im Zweifel niemand sucht&#8230; Aber beginnen wir die Geschichte ganz am Anfang, an irgendeinem (arschkalten) Gew\u00e4sser in Hamburg. Fynn und ich sind mal wieder &amp;quot;Bellybootieren&amp;quot; gefahren um den einen oder anderen dicken Herbstfisch auf die Schuppen zu legen. Das schwierige an<br>dieser Sache und um diese Jahreszeit ist immer Fische zu finden die gut abgewachsen und nicht voller Laich, etc sind. Da wir die Nacht vorher ganz ruhig mit einem M\u00e4nnerabend haben angehen lassen &#8230; war dies auch kein Problem. Die Sinne gesch\u00e4rft, die Haken gebunden und das zweite Fr\u00fchst\u00fcck in der Box machten wir es uns unter der ersten Br\u00fccke gem\u00fctlich. Das Fr\u00fchst\u00fcck viel relativ kurz &#8230; mal ehrlich &#8230; Wasser, Br\u00fccke = Hotspot, Rute 10 cm weit weg und einsatzbereit &#8230; WIR WAREN HEI\u00df!!! Auf Kommando, K\u00f6der raus, Wurf gleich die ersten beiden Barsche dran, Fynn ein echten Goliath und ich den David. So ging es dann weiter. Aber mit Barsch wollte ich mich nicht mehr zufrieden geben, also dachte ich mir, fang doch mal ein Zander \ud83d\ude42 Und siehe da&#8230; Nachdem wir uns an dieser Br\u00fccke die erste Befriedigung des Tages geholten hatten, strampelten wir weiter. Auf dem Weg machte ich noch ein paar W\u00fcrfe, es sollte sich bezahlt machen! Konzentrierter Wurf, der K\u00f6der h\u00fcpft leise auf gef\u00e4hrlicher Mission \u00fcber den Grund &#8230; ein Zupfen, ein Ziehen, ein Anhieb! EIN FISCH! Was f\u00fcr einer, die Rute krumm bis ins Handgelenk!<br><br>Diese Runde ging allerdings an den sehr kr\u00e4ftigen Gegner am anderen Ende der Schnur. Nach einem aufregendem, aber kurzem Drill, stieg er aus. Ich nehme mal an ich habe ihn Gelangweilt. Die Revanche steht noch aus! Hier nach paddelten wir allerdings Schnur stracks an eine Stelle die wir auf unseren Streifz\u00fcgen<br>einmal entdeckt hatten. Diese Stelle ist etwas schwer zu beschreiben, da sie kaum einer kennt. Sie ist nur vom Wasser aus zu erreichen und sieht einfach nur grusselig aus. Sie verschwindet wie eine H\u00f6hle in einer Wand und der Eingang, erst gro\u00df und offen, schlie\u00dft sich ganz geh\u00e4ssig \u00fcber einem. Sollte uns hier etwas passieren, dann s\u00e4he das im wahrsten Sinne des Wortes ganz ganz dunkel f\u00fcr uns aus. Deshalb sind wir auch sehr behutsam vorgegangen und haben einen Freund eingeweiht, der die Kavalarie losschicken soll, wenn wir uns in 30 min nicht zur\u00fcck gemeldet h\u00e4tten. zum Gl\u00fcck konnte die Kavalarie die Pferde in<br>der Garage lassen. Am Anfang war es ja noch ganz lustig, wir konnten Scherze machen und lachen<br>&#8230; und dann kam das Loch&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es unter dunklen Br\u00fccken und Nachts die dicksten Zander gibt, dann musste hier der Ursprung aller Zander sein! Um auch das letzte Register zu ziehen, wechselten wir von Gummi auf Drakowitch. Zum angeln kamen wir allerdings nicht so sehr, viel zu aufregend war diese H\u00f6hle am Rand von Hamburg, der letzte Winkel wo wahrscheinlich keiner dumm genug ist zu angeln, au\u00dfer den Kingfishers&#8230; \ud83d\ude42 Nachdem auf K\u00f6fi am System aber nix ging, tauschten wir doch wieder auf Gummi und konnten noch einen sch\u00f6nen Barsch verhaften. Danach ging es dann wieder an die Oberfl\u00e4che und wir gab ein Lebenszeichen an unseren Kollegen zur\u00fcck. Eigentlich hatten wir uns von dieser H\u00f6hle mehr erhofft, aber ich denke, in dieser Angelegenheit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen! Nachdem uns die eisige Dunkelheit wieder ausgespuckt hatte, fuhren wir an eine Stelle die wir sonst immer vom Ufer aus befischten. Sonst warfen wir immer kreuz und quer die Stelle ab, vom BB aus konnten wir Sie allerdings perfekt und systematisch abangeln. Das Ergebnis: sieben Barsche, keiner kleiner als 30 cm und das alles in 30 min! Da die gefr\u00e4\u00dfigen R\u00e4uber aber alle laich reif ausgesehen haben, haben wir sie lieber wieder zur\u00fcck gesetzt, um Sie dann im<br>Fr\u00fchjahr erneut zu besuchen! Eine gelungene Tour kurz vor der Winterpause, die wir mit dem Einbrechen der Dunkelheit beendeten. V\u00f6llig fertig und durchgefroren stiegen wir mit kaum Gef\u00fchl in den F\u00fc\u00dfen aus dem zweiten Element (Wasser). Nicht das wir schon v\u00f6llig kraftlos waren, so mussten wir die Ausr\u00fcstung noch 10 min zur\u00fcck zum Auto schleppen. Aber alles in allem packten wir Gl\u00fccklich zusammen, denn: DER<br>TAG WAR EIN VOLLER ERFOLG!!!<br><br>Viele Gr\u00fc\u00dfe und Petri,<br>The-Kingfishers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind Hamburger Jungs, wir sind jung, wir sind wild &#8230; und wir sind dumm genug den Fisch an den Orten zu suchen wo uns im Zweifel niemand sucht&#8230; Aber beginnen wir die Geschichte ganz am Anfang, an irgendeinem (arschkalten) Gew\u00e4sser in Hamburg. 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