Es war mal wieder so weit, Bernd, Kasi, Dennis und ich waren wieder in Dänemark um dort an der Küste den Mefos auf die Schuppen zu rücken. Bei durchgehender Windstärke von 4 bis 5 Beaufort in Böen bis 7 war die Fischerei nicht einfach. Die Fische waren allerdings bei dem angetrübten Wasser in bester Beisslaune. Ich hab den Trip in einem bebilderten Bericht zusammengefasst, viel Spass damit.

Nachdem Kasi Dennis und mich morgens um 5 aufgesammelt hatte, luden wir eine viertel Stunde später noch Bernd ein, dann gings direkt auf zur dänischen Küste.
Dort angekommen, galt unser erster Stopp allerdings nicht den Mefos, sondern den Heringen. In einem kleinen Hafenbecken kurz hinter der Grenze versuchten wir unser Glück mit Heringspaternostern. Da ich nicht daran glaubte, dass die Heringe bereits da sind, packte ich gar nicht erst meine Sachen aus, bis Dennis den ersten fetten Hering über die Kaimauer beförderte.


Kasi und Bernd legten ebenfalls nach.

Das ich dann ebenfalls mein Gerät auspackte brauch eigentlich nicht weiter gesagt zu werden.

Mit guter Laune, 15 verhafteten Heringen und dem Gefühl heute nicht als Schneider nach Hause zu kommen, gings dann weiter richtung Mefo.

Endlich angekommen kämpften wir uns gegen den immer stärker werdenden Wind durchs hüfthohe Wasser. Keine 30 Minuten später kam dann die erhoffte Meldung "Fisch" von Kasi.
Ein kleiner Grönländer von knapp 40cm hatte sich seinen Blinker geschnappt.


Kugelrund hatte sich dieser kleine Grönländer gefressen und konnte trotzdem nicht die "Finger" vom Hansen Flash lassen.

Nach dem kurzen Fototermin haben wir ihn selbstverständlich released.

Wir hatten offenbar einen Trupp Grönländer direkt am Platz, denn schon beim nächsten Wurf meldete Kasi wieder Biss, leider ohne den Fisch zu haken. Dennis hatte allerdings mehr Glück und konnte fast zur gleichen Zeit "Fisch" melden! Nach kurzen Drill landete dann seine allererste Mefo im Kescher.

 

 

 

 

 

 

 



Sein breites Grinsen bedarf keines weiteren Kommentares.


Und zurück mit ihm.

Als dann die Bisse ausblieben, begannen wir den Fisch zu suchen.

Und fanden ihn auch. Endlich konnte auch ich meine allererste Mefo landen.

Kleiner aber feiner Grönländer.

Der Wind nahm dann kräftig zu und machte es kaum noch möglich dagegen an zu werfen.


Um noch einigermaßen kontrolliert fischen zu können zogen wir uns dann in den Windschatten einer Landzunge zurück. Kasi nutze den Platzwechsel um Fisch nummer zwei vorzulegen.

Wieder ein Grönländer in gewohnter Größe von gut 40cm.

Und auch dieser Fisch ging zurück. Kupfer/Schwarz stellte sich als ungemein fängig heraus.

Nach diesem Fisch beschlossen wir an dieser Stelle Schluss zu machen ordentlich zu frühstücken und eine kleine Lagebesprechung zu halten.


Der nächste Küstenabschnitt hatte mehr Struktur und tieferes Wasser zu bieten, was uns natürlich auf größere Fische hoffen liess.
Bernd war dann als nächster an der Reihe. Da er bislang ohne Biss geblieben war, hängte er einfach seinen "Wunderköder", einen kleinen Spöket in Weiss, ins Vorfach. Es muss tatsächlich ein Wunderköder sein, denn schon kurze Zeit später konnte er einen guten Fisch haken. Nach kurzem aber temperamentvollem Drill kescherte er dann einen kleinen "Goldschatz".


Ein wunderschöner Fisch, mit ungewöhnlich großen schwarzen Punkten.

Mensch war da aber jemand glücklich.




Nach diesem Fisch setzte dann eine kurze ca. halbstündige Beissphase ein, in der Dennis gleich zwei Fische hintereinadner landen konnte, auch Bernd legte noch einen nach.


In ganz flachem Wasser konnte Dennis die Fische fangen.

Bernd fand in etwas tieferem Wasser wieder einen Interessenten für seinen Spöket.


Danach war der Spuk leider vorbei und nach einer weiteren Stunde ohne Biss blinkerten wir uns den Weg zurück richtung Auto.

Mit dem berühmten "letzten Wurf" schafft es Kasi dann doch noch einen schönen Fisch zu haken der direkt vor seinen Füssen biss.



Als Kasi dann kurze Zeit noch eine weitere Mefo im Drill verlor, machten wir dann entgültig schluss....

.....zumindest mit der MEfo Fischerei. Wir fuhren nochmal zurück in den Hafen vom Anfang.

Diese Jungs wollten wir noch haben.



Und die Heringe waren da,


etwas zahlreicher sogar als am Morgen und wir konnten am Ende mit 40 bis 50 Heringen den Heimweg antreten.

Wieder mal ein super Tag, mit viel Fisch und jeder Menge Spass.

-Gruß Saupe-