Vom Winde verweht

Am Samstag den 08.09.2007 war es endlich wieder soweit die Brandungssaison 2007/2008 sollte wieder starten und die Wettervorhersage versprach einiges.

Um 15Uhr traf ich mich mit Deichkind und von ihm aus, ging es dann zu Jörg, wo wir vor dem ersten kleinen Problem standen wie bekommen wir alles in mein Auto. Nach etwas Rumräumerei und zurücklassen meiner Heckklappe passte es dann schließlich und es konnte Richtung Ostsee losgehen. Deichkind saß hinten, denn sonst wäre Jörg erdrückt worden.

So sah das dann aus.


Nach ca. 1std 15min erreichten wir unser Ziel, den Weißenhäuser Strand. Als wir das Auto verließen merkten wir das wird heute sehr sehr hart.

Wind Angesagt 4 BFT tatsächlich 7-8 BFT in Böen 9 aus NNW.

Nicht nur das der Wind heftig war, nein dazu kamen auch noch unzählige Surfer, die sich anscheinend nichts daraus machen, dass hier jemand angeln will. Nach ein paar Probewürfen und der Erkenntnis Wind und Surfer das ist zu viel packten wir wieder ein und überlegten wo wir nun hinfahren sollten, denn schließlich wollten wir auch etwas fangen. Kurzer Hand entschlossen wir bzw. Ich mich für Dazendorf, erstens nicht so weit und zweitens optimaler Wind. Dort angekommen bot sich uns ein heftiger Anblick. Wer Dazendorf kennt, weiß dass es von dem Punkt wo die Bilder gemacht wurden noch ein Stück bis zum Wasser ist.

Also war auch hier ein angeln nicht so ganz möglich. Wir überlegten wo wir sonst noch hinfahren könnten. Wir brauchten eine Stelle die nicht in dem Extremen Wind lag und an der man Fisch fangen konnte. Wir dachten uns versuchen wir es in Großenbrode und wenn es da nicht geht, geht es auf die Insel Fehmarn. Großenbrode ging mangels Wasser nicht, denn sogar die Seebrücke lag fast im Trocknen. Also auf nach Fehmarn. Kurzer Stop im Fehmarn Sund mit der Erkenntnis Strömung ist zu stark, also auf nach Marienleuchte. Mittlerweile war es dann auch schon locker 18.45Uhr und es wurde langsam dunkel. Mr. Sudak meldete sich in der Zwischenzeit um nachzufragen wo wir stecken, kurz den Weg erklärt und gegen ca. 21Uhr war er dann auch da. Zwischendurch rief Random an und erkundigte sich was läuft. Bis 23Uhr lief nicht und wir entschieden uns, nach Kiel zu fahren, ja richtig nach Kiel, bummelig 120km. Einige mögen denken, verrückt, aber was tut man nicht alles für den Fisch.

In Kiel angekommen bauten wir kurz auf und es ging schon munter los, Wittlinge mochten unsere Würmer und so fingen ein paar.

Die Zeit verging und immer mal wieder lies sich der ein oder andere aus dem Wasser locken. Bei Deichkind lief es anfangs nicht so toll, aber dann kam seine Stunde, die allerdings einige von uns, um genau zu sein zwei etwas verpennten.


Das schöne an der ganzen Sache, jeder kam auf seinen Fisch, es wurde durch die Bank weg alles gefangen, Dorsche, Wittlinge und Eine Platte. Wir waren so im Rausch das wir gar nicht auf die Uhr schauten und so kam es das die Sonne aufging

Im hellen ging nochmal kurz die Post ab und die Dorsche fanden den Weg zu unseren Würmern.

Hier hatten wir parallel einen Biss.

Um 8Uhr dann ca. war Schluss, wir wollten nur noch nach Hause und ins Bett. Hier noch ein paar Bilder von der Beute in Deichkind seiner Spüle.


So das war alles, hoffe es hat euch gefallen.

-Monti-