Angeln in Hamburg The Kingfishers Fangbericht

Nirgendwo in Deutschland,
dachte man so was noch zu finden, aber manchmal gibt’s es sie doch noch. Die kleinen unscheinbaren Flüsse in Deutschland mit riesem Überraschungspotenzial! Schon oft sind wir auf unseren Touren an diesem kleinen Plätscherbach vorbei gefahren. an seinen kleinsten Stellen ist er grade mal ein Meter breit und zwei Fuß tief. Der gesamte Bach ist eigentlich bis zum Grund einsehbar. Der gesamte Bach? Nein, ein paar kleine Ecken voll mit Fisch verstecken sich beharrlich und lassen sich zwar leicht erahnen, aber nur schwierig beangeln! Da uns niemand sagen konnte, ob der Bach verpachtet ist, war die Antwort klar, er ist es nicht! Und so machten wir uns auf und testeten einmal an, was Sache ist! Es könnte alles drin sein, aus solchen Bächen sind schon kapitale Hechte gemeldet worden, aber auch Forellen. Sollte dies hier vielleicht aus so sein? Kapitaler Fisch in dieser Flachwasserzone? Mit kleinem und feinem Gerät machten wir uns auf ans Wasser. Wir zogen Spinner in den Größen Null bis zwei an den Krautbänken vorbei. Besonders interessant wurde es, wenn man kleine schwimmende Wobbler mit er Strömung an unanwerfbaren Stellen vorbei treiben lies und den Köder dann dort gezielt vorbei angelt. Kapitale Hechte fingen wir nicht einen, aber dafür wunderbar gezeichnete Meer- und Bachforellen. Nicht an jeder Bucht, aber in einigen tiefen Kurven und unter umgestürzten Bäumen lauter schöne Exemplare. Besonders auf kleine Köder mit auffallenden Bewegungen wie dem Wobbler oder einem 1er Spinner mit rotem Puschelhaken haben wir gut gefangen. Um die Fische zu schonen, haben wir nachher die Drillinge gegen Einzel Haken getaucht. Auch die halten und verletzen die Fische nicht so sehr! Mit dem richtigen Werkzeug bzw. einer feinen Zange ließen sich die Fische sauber und ohne Komplikationen lösen und wieder zurück setzen. Man musste schon fast auf dem Bauch anrobben, um die Forellen nicht zuverschrecken. Immer wieder sah man den einen oder anderen Schatten flüchten. Ein Schlag mit der Schwanzflosse und wegen waren Sie! Weite gezielte Würfe ließen sich mit langen Ruten um die drei Meter gezielt an fast jedem Punkt im Bach führen. Diese chirurgischen Würfe und das feine vibrieren der Köder in der Rute waren die Vorraussetzungen, die zum Erfolg führten. Ein lautes Grunzen im Maisfeld direkt neben an, bereitete unserem Ausflug jedoch ein Jähes Ende und nasse Füße, als wir schleunigst das Weite auf der anderen Uferseite suchten. Ohne Fisch aber reich Erfahrung gepaart mit tollen Erinnerungen gingen wir zurück.

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